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Broschüre

Umweltzeichen im Tourismus: Analyse der Anbieter- und Nachfrageseite am Fallbeispiel „EcoLabel für Luxemburger Tourismusbetriebe
Diplomarbeit von Martina Kreucher (April 2010)
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Martina Kreucher geht in ihrer Abschlussarbeit am Beispiel des luxemburgischen EcoLabels der Frage nach, wie touristische Umweltzeichen konkret gestaltet sein sollen, um ihre Potenziale vollständig auszuschöpfen. Die Beantwortung dieser Frage setzt zunächst eine ausführliche Erläuterung zu Grundlagen von |
Umweltkennzeichnungen im Allgemeinen voraus, bevor diese daraufhin im touristischen Kontext beleuchtet werden. Eine Analyse aktueller Entwicklungen mitsamt Praxisbeispielen schließt die theoretische Grundlage zur Forschungsfrage ab.
In der darauf aufbauenden empirischen Untersuchung integriert die Verfasserin innovativ sowohl die Urlauber- als auch die Zeichennehmerperspektive in die Analyse.
Die Ergebnisse verdeutlichen einheitlich, dass die Entwicklung von Umweltzeichen einer Vielzahl von Einflussfaktoren unterliegt. So sind es nicht nur Zeichennehmer, Gründer- und Durchführungsinstitutionen, sondern auch Gäste, Reiseveranstalter und Reisebüros sowie die Umweltpolitik eines Staates, die einen enormen Beitrag zum Erfolg von Umweltzeichen leisten müssen. Nur eine ausreichende Auseinandersetzung aller am Tourismusmarkt Beteiligten mit touristischen Umweltzeichen kann zur Etablierung der „Bio-Ecke" im „Supermarkt Tourismus" und somit letztendlich zu mehr Umweltschutz im Tourismus führen.
Die abgeleiteten Maßnahmenempfehlungen für das EcoLabel greifen die Erkenntnisse der durchgeführten empirischen Untersuchung auf und verdeutlichen Perspektiven zur Weiterentwicklung dieses Umweltzeichens. Im Zentrum stehen dabei die beteiligten Akteure des Umweltzeichens: Die Gründer- und Durchführungsinstitution sowie die Zeichennehmer. In Zukunft wird deren Aufgabe insbesondere darin bestehen, der Vermarktung sowie der Kommunikation untereinander größere Aufmerksamkeit zu schenken, um die Bekanntheit des EcoLabels einerseits zu fördern sowie andererseits Schwierigkeiten bei der Umsetzung des Umweltzeichens vorzubeugen.
Zur Beantwortung der eingangs vorgestellten Forschungsfrage, konnte die Verfasserin zum Einen konkrete Vorschläge zur Effektivitätssteigerung des EcoLabels ausarbeiten, zum Anderen aktuelle Daten zur Weiter- und Neuentwicklung von touristischen Umweltzeichen im Allgemein liefern.
Quelle:http://www.tourism-watch.de (bearbeitet)
