13.06.2008
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Der Massivholzbau in Wahl, mit Fassadendämmung aus nachwachsenden Rohstoffen, bezieht die Wärme über eine Erdwärmepumpe. Es wurde besonders auf die Vermeidung von Elekrtosmog durch abgeschirmte Stromkabel und Netzfreischaltung in den Schlafbereichen geachtet. Die Stromversorgung mit grünem Strom ist selbstverständlich. Ein eingeschränkter Wasserverbauch wird durch Rückgewinnung des Regenwassers für Toilette und Gartenbewässerung gewährleistet. Ausserdem wird in dem mit heimischen Hecken und Bäumen bestückte Garten, das Regenwasser gezielt aufgefangen und nicht in die Kanalisation geleitet.
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”Unser Grund, bei der "Gréng Hausnummer" mitzumachen war in erster Linie Neugier: unser Haus wurde 2003 gebaut, und wir wollten wissen, wo es im Vergleich mit anderen Häusern steht. Dass wir ein ökologisches Haus gebaut haben, hat verschiedene Beweggründe. Durch eine schlechte Erfahrung mit einer Ölheizung und der Perspektive der steigenden Petroleumpreise stand fest, dass nur eine Wärmepumpe als Heizung in Frage käme, mit der wir übrigends bestens zufrieden sind. Ferner sind wir Individualisten und Umweltschützer und haben das Bewusstsein einer Welt, die für kommende Generationen so weit wie möglich erhalten werden muss (Aspekte, die unser Architekt teilt), so dass wir im Rahmen unserer finanziellen Möglichkeiten so weit wie nur möglich gegangen sind, unser Haus mit ökologischen Materialien zu bauen.
Es war eine Herausforderung, die Spass machte, unserem Umfeld zu beweisen, dass man ein ökologisches Haus mit denselben finanziellen Mitteln eines traditionnellen Hauses bauen kann, und dabei ein wesentlich positiveres Resultat erzielt, sowohl für die Umwelt als auch für die persönliche Gesundheit.
Autor: Mouvement Ecologique
