13.06.2008
Zu Beginn des Projektes hat der Bauherr es als Herausforderung angesehen, einige Prinzipien vom "nachhaltigen Bauen" in seinem Haus zu realisieren.
Heute besitzt die Familie ein Niedrigenergiehaus mit mechanischer Lüftungsanlage und Wärmerückgewinnung sowie Holzfeuerungsanlage. Das Haus zeichnet sich besonders auch durch ökologisch gewählte Materialien für den Innenausbau "Bewährte" Materialien für Wandputz (Lehm, Kalk) u. Bodenbelag (Holz) aus.
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Sämtliche Energiegewinnungsmöglichkeiten aus der Kraft der Sonne werden genutzt: Fenster nach Süden, Sonnenkollektoren für Warmwasserunterstützung, die Integration der Photovoltaikelemente ins Dach ist besonders gelungen. Interessant ist auch der Einsatz einer Strahlungsheizung durch Niedrigtemperatur-Wandheizung, anstatt einer klassischen Konvektionsheizung. Der Wasserverbrauch ist sehr niedrig, dank Regenwassernutzung für Waschmaschine, Toilette und Garten. Das Regenwasser wird gezielt aufgefangen, wobei auch die teilweise Dachbegrünung nützlich ist.
„Als ich vor 5 Jahren mein Bauprojekt angegangen bin, habe ich das sehr kritische und zum Denken anregende Buch „Einfach richtig bauen: Grundlagen“ des Architekten Albert Ringlstetter gelesen. Dabei ist mir klar geworden, dass „nachhaltiges Bauen“ kein neues Konzept, sondern ein verloren gegangenes Konzept ist, das es neu zu entdecken gilt, wobei man teilweise auf „Alt bewährtes” zurückgreifen kann. Außerdem habe ich es als Herausforderung angesehen, einige Prinzipien vom "nachhaltigen Bauen" bei meinem Projekt umzusetzen, auch wenn es manche Widerstände der ausführenden Akteure zu überwinden galt.“
Ich habe an dem Projekt "Gréng Hausnummer" teilgenommen weil ich neugierig war zu erfahren, in wieweit das Resultat den - von meinem Projekt unabhängigen - Kriterien entspricht, die dem Projekt "Gréng Hausnummer" zugrunde liegen.
Autor: Mouvement Ecologique
