Vom 7. bis zum 18. Dezember 2009 findet in der dänischen Hauptstadt die 15. UN-Klimakonferenz (COP 15) statt. Erklärtes Ziel der Konferenz ist ein neues, international verbindliches Regelwerk für den Klimaschutz nach 2012.
Im folgenden möchten wir die wichtigsten Tatsachen in Bezug auf die Klimafonferenz hervorheben (Quellen: Wikipedia, Spiegelonline, IPCC…) und werden immer auf interessante, weiterführende Links verweisen wo wichtige Informationen recherchiert und verständlich aufbereitet sind.
Was geschah bisher?
Das Kyoto-Protokoll von 1997 sah vor, dass die Industrieländer die Emissionen der wichtigsten Treibhausgase zwischen 2008 bis 2012 um durchschnittlich 5,2 Prozent unter das Niveau von 1990 senken. Doch die USA, bis vor kurzem der größte Kohlendioxid (CO2)-Emittent der Welt, haben das Abkommen nie ratifiziert.
Andere Länder, u.a. Luxemburg, werden ihre Reduktionsziele verfehlen. Und Staaten wie China z.B. bekamen überhaupt keine verbindlichen Reduktionsziele vorgeschrieben, weil sie damals noch als reine Entwicklungsländer eingestuft wurden. Weltweit sind die Treibhausgasemissionen seit 1997 denn auch gestiegen und nicht gesunken.
Grundsätzlich haben sich mittlerweile die meisten Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländer zu dem Ziel bekannt, den globalen Temperaturanstieg im Vergleich zum Beginn des Industriezeitalters auf zwei Grad Celsius zu begrenzen. Diese 2 Grad –Grenze wird von den meisten Wissenschaftlern als der Punkt angesehen, ab dem der Klimawandel verheerende Folgen für die Menschheit haben wird.
Doch konkrete Vorgaben und Zusagen u.a. zu den Reduktionszielen der einzelnen Länder oder zur Finanzierung der Anpassungsmassnahmen in den ärmsten Ländern der Welt fehlen noch.
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Offizielle Webseite der UNO-Klimakonferenz Kopenhagen: http://fr.cop15.dk/
- Themenseite zu Klimawandel und Kopenhagen: http://www.spiegel.de/thema/klimawandel/
- Nützliche Hintergrundinformationen bietet ebenfalls das deutsche Umweltbundesamt: http://www.umweltbundesamt.de/klimaschutz/index.htm
- Chronik der bisherigen Klimakonferenzen, Darstellung der Klima-Brennpunkte: http://klimagipfel.greenpeace.de/
- Friends of the Earth Europe http://www.foeeurope.org/climate/index.htm
- BUND - Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland
http://www.bund.net/bundnet/themen_und_projekte/klima_energie/
- NABU – Naturschutzbund Deutschland http://www.nabu.de/themen/klimaschutz/klima-special/11420.html
- Copenhague 2009 - l’ultimatum climatique http://www.copenhague-2009.com/appel
Strategie Luxemburg - Datenlage
Die Luxemburger Regierung wird in Kopenhagen keine landesspezifische Erklärung abgeben sondern sie vertritt auf dem Klimagipfel die offizielle Position Europas. Dennoch ist auf nationalem Plan viel diskutiert worden und einige dieser Standpunkte und Analysen finden sie hier:
- Am 24. März 2009 präsentierte der Umweltminister Lucien Lux die Bilanz der CO2-Emissionen des Jahres 2008 und informierte über den Stand der Dinge in Bezug auf staatliche Hilfen für Energieeinsparungen:
PPT-Präsentation der Pressekonferenz
- Im März 2007 stellten das Umwelt- sowie das Wirtschaftsministerium eine Studie "Bestimmung der Potenziale und Ausarbeitung von Strategien zur verstärkten Nutzung von erneuerbaren Energien in Luxemburg" vor. Diese sog. Potenzialanalyse im Bereich der erneuerbaren Energien wurde im Auftrag der beiden Ministerien vor allem vom Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung (Fh-ISI) erstellt.
- Kéisecker 1/2007 zum Thema „Klimaschutz“: Zusammenfassung der Stellungnahme des Mouvement Ecologique, Einige Fakten zum Klimaschutz in Luxemburg, Einige grundsätzliche Überlegungen zur Luxemburger Klimadebatte sowie 10 Bausteine für eine effiziente Klimaschutzstrategie Luxemburgs
- Der nationale Allokationsplan (NAP, nationaler Zuteilungsplan) ist eine im Rahmen des europäischen Treibhausgasemissionshandels von jedem Mitgliedstaat der Europäischen Union jeweils am Anfang einer Handelsperiode (3 bzw. 5 Jahre) zu erstellende Übersicht zur Verteilung von Emissionszertifikaten. Am 18. Juli 2006 stellte das Umweltministerium den Nationale Allokationsplan 2008 – 2012 für Luxemburg vor:
Nationaler Allokationsplan Luxemburg
- Im Mai 2006 hat der damalige Umweltminister Lucien Lux, einen Aktionsplan zur Reduzierung der CO2 -Emissionen vorgestellt:
Plan "Changement climatique - Agir pour un défi majeur", http://www.gouvernement.lu/dossiers/environnment/
plan_action_CO2/index.html

