Stellungnahmen | LinksStellten Wirtschaft und Oekologie zu Ende des letzten Jahrhunderts noch scheinbar unüberwindliche Gegensätze dar, so hat sich dies – zumindest auf dem Papier – spätestens auf der Weltkonferenz über Umwelt und Entwicklung von 1992 entscheidend geändert.
Der Begriff der nachhaltigen Entwicklung der seither in aller Munde ist, setzt in der Tat einen Dialog zwischen den Interessen von Wirtschaft, Sozialem und Oekologie voraus.
Immer mehr Menschen, und gerade auch Wirtschaftsfachleute, haben eingesehen, dass präventiver Umweltschutz auf betrieblicher Ebene, nicht nur einen Image-Gewinn, sondern auch einen wichtigen Kompetivitätsvorteil darstellen kann. Statt im Nachhinein Produktionsanlagen dem „Stand der Technik“ anpassen zu müssen (aufgrund z.B. von EU-Direktiven) ist ein integriertes Umweltmanagement in vieler Hinsicht attraktiv.
Investitionen in zukunftsorientierte Bereiche wie rationelle Energienutzung, umweltschonende Technologien u.a.m. schaffen neue Arbeitsplätze. Dies gilt besonders für den Mittelstand, wo mit Hilfe staatlicher Anschubprogramme z.B. erneuerbare Energien und Altbausanierung wichtige Standbeine der Zukunft darstellen.

