Naturschutz: Biotopkartierungen von Gemeinden
Die Naturschutzabteilung der Stiftung Oeko-Fonds, die nach Gründung des OekoZenter Lëtzebuerg von diesem übernommen wurde, hat viele wissenschaftliche Studien und Inventare im Auftrag von Ministerien, Verwaltungen und Gemeinden durchgeführt. Daneben war sie aktiv im Bereich der Umweltbildung und Gestaltung von naturnahen Spielbereichen, wobei die Kinder- und Bürgerbeteiligung von großer Bedeutung war.
Angefangen hatten die wissenschaftlichen Arbeiten des Naturschutzes mit den Biotopkartierungen bereits im Jahre 1985. Während über einem Jahrzehnt haben Biologen, Forstingenieure detaillierte Aufzeichnungen der Biotopkartierungen in zahlreichen Gemeinden des Landes durchgeführt. Diese historischen Dokumente bilden auch heute noch die Grundlage für Studien über die Entwicklung von Natur und Landschaft bzw. für eine naturschutzgerechte Gestaltung unserer Kulturlandschaft.
Im Laufe der Zeit wurden auch von der Naturschutzabteilung der Stiftung OekoFonds bzw. des OekoZenter Lëtzebuerg auch viele andere Projekte durchgeführt so u.a.
- grenzüberschreitende Rahmenpläne für Gemeinden, Biodiversitätskontrakte in Zusammenarbeit mit der Forstverwaltung, Natur- und Wanderpfade, Gemüse- und Obstanbau fachlich begleitet, „Contrat de rivière" im Atterttal und im Naturpark Obersauer
- wissenschaftliche Inventare und Biomonitoring von seltenen Pflanzen, Inventare und Ausarbeiten von Pflegemaßnahmen von Trockenrasen, Kartierung von Wäldern
- Projet LOUTRE
- grenzüberschreitende und interdisziplinäre Pilotprojekte wie „Aquafil", gemeinsam mit Frankreich, Rumänien, Portugal, Ungarn und Bulgarien
- Erstellen von Heckenkataster in Gemeinden
- RAMSAR Zone Obersauer
Eine besondere Bedeutung nehmen ohne Zweifel die Studien zur Schaffung von Naturparken ein, die gemeinsam mit dem Mouvement Ecologique erstellt wurden:
- De Naturpark Uewersauer - eng Chance fir d'Regioun 1989
- Der Naturpark „Dräilännereck" - Eine Entwicklungschance für die Region 1999
- Domeseticum : Konzept-Entwurf für ein Interaktions-Zentrum „Mensch-Tier-Natur" 2001
Neben den Biotopkartierung sind diese Arbeitsunterlagen auch erhältlich, dies jedoch nur im Einvernehmen mit den jeweiligen Auftraggebern.
Die Arbeiten der Naturschutzabteilung wurden im Rahmen einer Reorientierung der Zielsetzungen des OekoZenter Lëtzebuerg Ende 2006 eingestellt.
Liste der verfügbaren Biotopkartierungen
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Bascharage 1993 |
Heffingen 1993 |
Nommern 1995 |
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Beaufort 1990 |
Hesperange 1986 |
Pétange 1987 |
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Bech 1995 |
Hobscheid 1994 |
Reckange/Mess 1990 |
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Beckerich 1988 |
Kayl 1986 |
Reisdorf 1995 |
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Berdorf 1995 |
Kehlen 1992 |
Remerschen 1994 |
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Bertrange 1990 |
Koerich 1993 |
Remich 1994 |
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Bettembourg 1991 |
Kopstal 1991 |
Rosport 1993 |
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Burmerange 1995 |
Larochette 1993 |
Rumelange 1987 |
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Clémency 1993 |
Leudelange 1992 |
Sandweiler 1989 |
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Consdorf 1994 |
Lintgen 1990 |
Sanem 1989 |
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Dalheim 1994 |
Lorentzweiler 1990 |
Schieren 1993 |
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Differdange 1988 |
Luxemburg 1991 |
Schifflange 1986 |
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Dippach 1994 |
Mamer 1991 |
Septfontaines 1995 |
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Dudelange 1990 |
Mersch 1991 |
Stadtbredimus 1994 |
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Echternach 1990 |
Mertert 1992 |
Steinfort 1992 |
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Ermsdorf 1995 |
Medernach 1995 |
Steinsel 1989 |
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Esch/Alzette 1988 |
Mompach 1995 |
Strassen 1991 |
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Ettelbrück 1990 |
Mondercange 1986 |
Waldbillig 1994 |
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Fischbach 1994 |
Mondorf-les-Bains 1992 |
Waldbredimus 1994 |
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Garnich 1992 |
Niederanven 1989 |
Walferdange 1988 |
Kopien von Biotopkartierungen (Dokument und Planteile) sind gegen Bezahlung der entstehenden Kopier- und Sekretariatskosten erhältlich (unterschiedlich je nach Umfang). Informationen: Sekretariat des OekoZenter Lëtzebuerg (tel. 439030-40 - email: oeko@oeko.lu).
